CORONASONG

CORONA

Bei Tag und Nacht denk ich an Dich CORONA,
seh´ ich ne Frau, glaub ich, sie heißt: CORONA
und wird mir warm, befürcht ich gleich: CORONA
Doch Du bist und bleibst für uns ein blödes Vir.

Bei Tag und Nacht bedrohst du uns CORONA,
du machst mich krank, ich will dich nicht CORONA
und kommst du doch, bekämpf ich dich CORONA
und die Welt wird endlich frei von dir.

CORONA, CORONA, CORONA,
hau ab und sterb endlich bald aus
CORONA, CORONA, CORONA,
wir tun es und bringen dir den Graus.

Du klitzekleines Virchen,
bist ein blödes Tierchen
und keiner will dich haben
o No No No No
o No No No No
Melodie: Marina, Marina (Rocco Granata)
Text: Natürlich Arthur

Drei tage bis zum leben!

Drei tage bis zum leben!

Düster, öde, hoffnungslos, stille herrscht im land
angeheftet, durchgeschnitten, das erhoffte band
trübe augen, weiße haut, der anblick so brutal
die zukunft, schwarz und ungewiss,
allein im tiefen tal

Wo ist er denn, was bleibt, wo ist sein ziel
er tat so gut, die worte brachten viel,
sein blick voraus, erkannten alle schnell
nur so und gar nicht anders
wird diese erde hell

Alles ist fort, die höhle selbst ist leer
ein tuch, begreifen, ist das denn so schwer
der Gärtner selbst klärt das geschehen auf
die welt fängt neu zu atmen an
verändert ihren lauf

Wo zwei sich treffen, natürlich bin auch ich
du hörst die Stimme, siehst auch im andern mich
ahnst meine botschaft und erkennst beim brechen
all das was vorher dir bewußt
du kanntest mein versprechen

Dann wird es hell, und zaghaft kommt die sonne
und tief in dir steigt zögernd auch die Wonne
und dann wird wahr, die botschaft seines lebens
das was du tust, auch wenn nur klein
in ewigkeit ist nie vergebens

Die liebe gilt, in wahres leben umzusetzen
nicht endlos mammon hinterher zu hetzen
sein tun wird mein tun, jeden tag
er nimmt die hand, er hält zu dir
egal was immer kommen mag

dann kann aus erde plötzlich himmel werden
sein stern löst knoten in alltäglichen Beschwerden
nur so geht leben, welches leben gibt
er starb für dich, du kannst ihn leicht erkennen
er ist es, der dich liebt. AS

EMMAUS

Ich würde so gerne nach emmaus gehen
mal wieder das licht am ende sehn
dem himmel so nah dann, dem dunkel so fern
erkennen des lebens bestimmender kern
die hoffnung erblicken, die liebe verstehn
mit anderen augen den nächsten sehn
und kraft aufzunehmen in düsterer zeit
das licht zu verschenken, der weg ist nicht weit
die augen zu öffnen, die hände sind auf
mit mir geht doch einer, er nimmt mich in kauf
um liebe zu schenken, der welt und auch mir
er kann gar nicht anders, das ist seine Gier
dann bekommt mein leben des geistes hauch
ich kann dann begeistern, die anderen auch
ich kann täglich spüren, dass emmaus ist nah
denn der herr, er geht mit und ist immer da.

DEKALOG

DEKALOG

Jahwe, Allah, Gott, Vater und Mutter,
DU, der schon vor Beginn für uns da war,
und der immer für uns da sein wird.

Öffne immer wieder neu unser Herz für Deine Liebe,
die uns Kraft gibt, auch immer wieder neu zu beginnen.

Schenke uns, dass die Ohren, die dein Gelübde gehört haben,
verschlossen sind für die Stimme des Streits und des Unfriedens.

Schenke uns, dass die Augen, die deine große Liebe gesehen haben,
Dich auch erkennen, da wo es dunkel ist.

Schenke uns, dass die Zunge, die dein Lob singt,
nicht verstummt und zum Echo deiner Taten wird.

Schenke uns, dass unsere Hände, die Du hälst,
die Verlängerung Deiner Liebe werden.

Schenke uns, dass die Füße, die in deinem Haus stehen,
weiter gehen auf den Wegen des Lichts.

Dir sei Dank, für dein Geschenk deiner nie sterbenden Liebe,
Dir gehört unser Leben und unser Tun, bis in Ewigkeit.

AS 3.18

Friede – wie geht Frieden?

Friede – wie geht Frieden?

Ich liebe Dich!
Unsere Augen strahlen,
meine Hand streichelt Dein Gesicht.
Du bist voller Wunder,
ein geheimnisvolles Geschenk.
Mein Herz schlägt 1000-mal,
nur Liebe ist in mir.
Das ist unser Gott!

Friede – wie geht Frieden?

Ich sehe Dich!
Du hast mir weh getan,
dunkel sind meine Gedanken.
Zorn und Trauer kommen auf.
Ein Schrei – Herr, hilf mir!
Ein Echo kommt zurück –
ein wunderbarer Tag!
Die Sonne geht stets wieder auf,
weil ich Dich liebe.

Friede – wie geht Frieden?

Ich denk an Dich!
Die Zeit war wunderbar,
die Sonne schien zu jeder Stunde.
Ein Wort nur – schnell gesagt,
und alles lag in Schutt und Asche.
Als es begann – es war so schön,
Erinnerung, die gibt mir Kraft.
Komm, wir bauen wieder auf.
Wir wollen das!

Friede – wie geht Frieden?

Ich denk an mich!
Ich erschrecke und es schaudert mich,
wenn ich mein Innerstes betrachte.
Ich will das Dunkel nicht,
die Bilder und Gedanken,
wär´ da nicht noch das kleine Licht.
Ich danke Dir, du Gott und Mensch,
Du liebst mich einfach so – machst hell!
Ein neuer Tag beginnt. – Shalom!
AS1.18

Ein paar Worte zum Nachdenken

Die nachfolgenden Zeilen sind nicht von mir. Sie stammen von einem
Mann, der seinen Sohn (30) nach zwei schweren Unfällen verloren hat,
seine Tochter starb mit Anfang 40, seine Frau 9 Jahre vor ihm.
Als Folge des Krieges verlor er beide Beine. Nie bin ich von ihm
weggegangen ohne frohmachende und aufmunternde Worte. Sein
Glaube an Gott schien unerschütterlich.
(Mit 88 Jahren lernte er aus Trainingsgründen alle Strophen der „Glocke“
von Schiller auswendig)

Ein paar Worte zum Nachdenken

Wenn es dir gelingt Ängste zu überwinden,
unmöglich scheinende Dinge zu verändern;
wenn es dir gelingt Tränen zu trocknen,
wenn es dir gelingt Schuld zu verzeihen,
wenn es dir gelingt
Dinge anzunehmen,
die du nicht ändern kannst,
das Lachen zu wecken,
die Freude an den kleinen Dingen
des Lebens zu erkennen,
dann hast du viel erreicht.
Wenn es dir gelingt
aus tiefem Vertrauen zu leben
und dein Vertrauen weiter zu geben,
dann bist du ein glücklicher Mensch.
Ernst Schlomm, Verl – *1928 + 2017

DAS TRUMPELTIER

DAS TRUMPELTIER
Normal sind es der Beine vier,
die schmückt das braune Trampeltier,
das blonde Trumpeltier hat zwei,
sein Auftritt geht auch schnell vorbei,
sein schriller Ruf klappt ohne Hirn,
als Leittier, kann er nur verliern.

Und ER findet sie!

Und ER findet sie!

Gottes Kirche durchwandert die Erdenzeit,
der Weg zum Ziel erscheint uns oft weit,
beschwerlich ist oft auch der steinige Weg,
oft führt der Gang uns auf schmalem Steg.

Und unterwegs vermisst sie manche Glieder,
und viele sieht man wohl niemals wieder,
doch niemanden scheint es zu interessieren,
dass suchende Gefährten wir leider verlieren.

Weil Gott ganz bestimmt alle Menschen ruft,
bei uns kaum ein Christ ernst nach ihnen sucht,
wenn immer öfter fehlen Mädchen und Jungen,
so ist Gottes Traum bestimmt nicht gelungen.

Denn jeder zunächst hat auf sich nur acht,
der Maßstab bei uns ist gern bloße Macht,
an die vielen Kinder die der Herr uns geschenkt,
bei uns und auf den Thronen oft keiner denkt.

Verdrängt sind all die Wünsche des Herrn,
er lebte es vor, hatte die Kinder so gern,
er stellte sie uns allen als Vorbild vor,
seine Liebe auf ewig, er ihnen schwor.

Wo sind sie geblieben mit frohem Gesicht,
hat denn ihre Zukunft bei uns kein Gewicht,
sie leben ihre Freude und glauben so gern
doch in unserer Kirche, wir halten sie fern.

Wir pflegen lieber die alte Geschichte,
versäumen die wertvolle Glaubensdichte,
die Kinder spüren tief in den Herzen,
Jesus weint wieder, vor großen Schmerzen.

So viele sind schon weit fort gegangen,
weil wir in antikem Tun uns gefangen,
seine Sprache der Liebe nicht greifbar haben,
lieber gemeinsam über die Fehlenden klagen.

Doch unser Gott gibt nie einen Menschen auf,
er findet auch unsere Kinder im Lebenslauf,
seine Hand wird sie sicher auch dann noch halten,
wenn wir alten Grauen schon lange erkalten.

Wo sind die Kinder, wird er uns dann fragen,
warum konntet ihr sie nicht gerne ertragen,
sie nicht geliebt und nicht wirklich erkannt,
dass ihr im Glauben euch böse verrannt?

Ich würde die Lieder der Kinder gern hören,
und sagen, dass sie bei uns keinen stören,
dass ihre Freude uns tief im Innern erreicht,
und unser erkaltetes Herz schnell erweicht.

Wenn die schönen Melodien der Kinder erklingen
wenn mit glänzenden Augen ihre Herzen mitsingen,
dann kommt mir das alles so glaubhaft vor,
so klingt es bei Engeln, wenn sie jubeln im Chor.

Vor Freude geht das Herz auch dem Herrgott auf,
die Erde hat neue Chancen auf guten Verlauf,
eine Zukunft mit Freude, ganz ohne Angst,
was Kinder können –
versuch’s – auch Du kannst!

Psalm 10 000

Psalm 10 000

Ich rufe, ich schreie, ich weine,
ich suche Dich Herr, in Deinem Haus,

ich höre die ewig alten Lieder,
viele Worte werden mir vorgetragen,

aber ich spüre Dich nicht,
nicht unter Brokat, hinter goldenen Bildern,

Du gibst mir keine Antwort,
ich kann Dein Gesicht dort nicht erkennen.

Wohin bist Du gegangen,
warum hörst Du mein Schreien nicht,

meine so schmerzhafte Verzweiflung,
die die Nacht zum furchtbaren Tag macht?

Du hast doch immer wieder versprochen,
in jeder Situation bei den Menschen zu bleiben,

Du wolltest doch meine Hand liebevoll führen
und alle meine Lebenswege begleiten,

doch Du bist für mich nicht zu finden,
hast Du eine andere Wohnung gefunden?

Mein Suchen währt schon so lange,
doch meine Hoffnung ist nicht gestorben,

und dann weicht die schreckliche Dunkelheit,
ich sehe Licht durch all meine Zweifel,

eine dunkle Hand streckt sich flehentlich aus,
und ich erkenne endlich Dein Lächeln!

Du kommst mir voll Freude entgegen,
gebeugt auf der Flucht von weit her,

die geschwächten Körpern der Entkommenen,
sind Dein neues zuhause geworden.

Welche Freude, dass die Krippe nun leer ist,
Dein Bett steht im schlichten Container,

ein neuer Anfang mit den Menschen beginnt,
mit all den Verzweifelten und auch mit mir,

Du hast mich endlich wieder gefunden,
in neuem geschundenem Körper gehst Du umher,

nicht neu ist Deine frohe Botschaft an alle,
Du willst lieben, Dein Leben teilen mit uns,

denn nicht im abgeschlossenen Schrank ganz allein,
nicht im ehernen Tempel aus historischem Stein,

auf den Strassen und im Asylheim auf kleinstem Raum,
auf dem Boot und im Schlamm vieler Lager,

hast Du Wohnung genommen bei Deinen Kindern,
Deine Botschaft zu leben, als Geschenk an die Welt.

Die Ehre und Dank an jedem Ort, gehören dir Vater
und Dir Bruder und Freund und Dir helfender Geist,

wie schon früher bei den Alten, so auch heute
und an jedem Platz, solange wir leben auf dieser Erde.
AMEN !

(10 000 und mehr sind auf der Flucht verschwunden)

FRIEDEN

FRIEDEN

Man glaubt es kaum, man sieht sie liegen,
Löwe und Lamm, sie halten Frieden,
jeder den andern respektiert,
nur so ist Frieden garantiert.


Wir Menschen müssen noch viel lernen,
von Neid und Streit uns schnell entfernen,
denn Terror, Krieg, Hass und Gewalt,
lässt nirgendwo die Menschen kalt.


Die Hand sich zur Versöhnung reicht,
das Böse schnell dem Guten weicht,
der Blick den Nächsten akzeptiert,
kein Herz begreift, was grad passiert.


Der Mensch in neuem Glanz erscheint,
die Seele lacht, kein Auge weint,
kein Elend mehr, weg ist der Zorn,
das Leben ist wie neu geboren.


Was gestern war, ist längst vorbei,
verklungen ist der böse Schrei,
die Zukunft scheint in neuem Licht,
Gott leuchtet auf in dem Gesicht.


Die Angst ist weg, der Kopf ist frei,
schlaflose Nächte sind vorbei,
ein neuer Tag, ein neues Leben,
lasst uns noch mehr nach Frieden streben.