Osterbrief 2021

Seit Ostern dürfen wir unsere Gegenwart und unsere Hoffnung auf Jesus Christus setzen

Wenn der Tod in unser Leben einbricht, dann stehen wir dem oft fassungslos gegenüber. Wir sind konfrontiert mit der schein-baren Endgültigkeit. Der Verlust eines lieben Menschen tut uns weh. Manchmal wollen wir es nicht wahrhaben, wenn leise die Nacht kommt. Ja, es wird oft dunkel in unserm Leben, nicht nur wenn der Tod kommt.
Mitten in dieser Dunkelheit aber brennt ein Licht. Ein Licht, dass wir manchmal gar nicht erkennen – das Licht der Osterkerze.
Entzündet wurde es in der Osternacht, in der wir Christen feiern, dass das Leben stärker ist als der Tod. So wie Jesus Christus durch den Tod hindurch zum neuen Leben und zur Aufersteh-ung gegangen ist, werden auch wir durch den Tod zu neuem Leben gerufen. Und als Zeichen dafür brennt die Osterkerze.
nach Andrea Schwarz

Liebe Großfamilie, liebe Freunde und alle Menschen an die wir gerne denken!

Ein kleines Mädchen hatte einen Teddy, ganz zerzaust und zerlumpt. Eines Tages sagte der Opa zu dem Mädchen: „Mein liebes Kind, wie kannst Du nur so lange mit diesem Teddy leben, der ist nun doch wirklich nicht mehr schön!“ Das Mädchen war ganz überrascht und erstaunt, sah ihren klüngeligen, und mehrfach geflickten Teddy an, schloss ihn ganz fest in ihre Arme, und schmuste ganz lieb mit ihm. Dann schaute sie den Opa mit strahlenden Augen an und sagte: „Schau mal, jetzt ist er wieder ganz schön …..!“

Und was hat diese Geschichte mit Ostern zu tun?

Das Leben lässt uns oft genug zerlumpt und zerzaust zurück. Oft finden wir uns selbst auch nicht so besonders ansehnlich – nicht nur wegen Corona – und, dass ein anderer uns mag, das kann man sich in solchen Momenten schon gar nicht mehr vorstellen. Und manchmal wird das auch in der Wirklichkeit so sein.

Ostern ist die Botschaft, die all dieses Denken auf den Kopf stellt.

Ostern heißt für jeden von uns eigentlich: Da nimmt mich jemand ganz fest in den Arm, kuschelt mit mir, drückt mich ganz lieb an sich und sagt zu mir und zu allen, die das hören wollen: „Du bist so schön, weil ich Dich liebe – und weil ich Dich liebe, bist Du einmalig schön!“

Weil unser Gott nicht anders kann und will, als uns zu lieben, ist er in Jesus Christus Mensch geworden.
Weil er uns so unbeschreiblich liebt, hat er seinem eigenen Sohn den Tod nicht erspart.
Weil er nur lieben kann, schaut er nicht auf unser Zerlumpt- und Zerzaust – sein, sondern er nimmt uns ganz fürsorglich und liebevoll in den Arm. Er glaubt sogar dann noch an mich, wenn ich an ihn nicht mehr glaube.

So wünschen wir Euch allen von ganzem Herzen:

„GESEGNETE OSTERN!“

Ursula und Arthur Springfeld

Ursula und Arthur Springfeld – Pausheide 9 – 33415 Verl. 05246-6964 diakon-arthur.de Ostern 2021

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