Osterbrief 2021

Seit Ostern dürfen wir unsere Gegenwart und unsere Hoffnung auf Jesus Christus setzen

Wenn der Tod in unser Leben einbricht, dann stehen wir dem oft fassungslos gegenüber. Wir sind konfrontiert mit der schein-baren Endgültigkeit. Der Verlust eines lieben Menschen tut uns weh. Manchmal wollen wir es nicht wahrhaben, wenn leise die Nacht kommt. Ja, es wird oft dunkel in unserm Leben, nicht nur wenn der Tod kommt.
Mitten in dieser Dunkelheit aber brennt ein Licht. Ein Licht, dass wir manchmal gar nicht erkennen – das Licht der Osterkerze.
Entzündet wurde es in der Osternacht, in der wir Christen feiern, dass das Leben stärker ist als der Tod. So wie Jesus Christus durch den Tod hindurch zum neuen Leben und zur Aufersteh-ung gegangen ist, werden auch wir durch den Tod zu neuem Leben gerufen. Und als Zeichen dafür brennt die Osterkerze.
nach Andrea Schwarz

Liebe Großfamilie, liebe Freunde und alle Menschen an die wir gerne denken!

Ein kleines Mädchen hatte einen Teddy, ganz zerzaust und zerlumpt. Eines Tages sagte der Opa zu dem Mädchen: „Mein liebes Kind, wie kannst Du nur so lange mit diesem Teddy leben, der ist nun doch wirklich nicht mehr schön!“ Das Mädchen war ganz überrascht und erstaunt, sah ihren klüngeligen, und mehrfach geflickten Teddy an, schloss ihn ganz fest in ihre Arme, und schmuste ganz lieb mit ihm. Dann schaute sie den Opa mit strahlenden Augen an und sagte: „Schau mal, jetzt ist er wieder ganz schön …..!“

Und was hat diese Geschichte mit Ostern zu tun?

Das Leben lässt uns oft genug zerlumpt und zerzaust zurück. Oft finden wir uns selbst auch nicht so besonders ansehnlich – nicht nur wegen Corona – und, dass ein anderer uns mag, das kann man sich in solchen Momenten schon gar nicht mehr vorstellen. Und manchmal wird das auch in der Wirklichkeit so sein.

Ostern ist die Botschaft, die all dieses Denken auf den Kopf stellt.

Ostern heißt für jeden von uns eigentlich: Da nimmt mich jemand ganz fest in den Arm, kuschelt mit mir, drückt mich ganz lieb an sich und sagt zu mir und zu allen, die das hören wollen: „Du bist so schön, weil ich Dich liebe – und weil ich Dich liebe, bist Du einmalig schön!“

Weil unser Gott nicht anders kann und will, als uns zu lieben, ist er in Jesus Christus Mensch geworden.
Weil er uns so unbeschreiblich liebt, hat er seinem eigenen Sohn den Tod nicht erspart.
Weil er nur lieben kann, schaut er nicht auf unser Zerlumpt- und Zerzaust – sein, sondern er nimmt uns ganz fürsorglich und liebevoll in den Arm. Er glaubt sogar dann noch an mich, wenn ich an ihn nicht mehr glaube.

So wünschen wir Euch allen von ganzem Herzen:

„GESEGNETE OSTERN!“

Ursula und Arthur Springfeld

Ursula und Arthur Springfeld – Pausheide 9 – 33415 Verl. 05246-6964 diakon-arthur.de Ostern 2021

ARTHUR – der lebendige Adventskalender

An die Kinder im Kindergarten St. Judas Thaddäus in Verl -Sürenheide
(und an alle Kinder dieser Erde). Advent 2020

Dieser blöde Corona Virus ist schuld, dass wir schon so lange nicht mehr zusammengekommen sind, um zu singen, über Gott zu sprechen und gemeinsam zu beten und zu danken, dass unser Gott, der Gott aller Kinder und Menschen, jeden von uns liebt und im Leben begleitet.

In wenigen Tagen ist der 1. Advent. Dann beginnt die Zeit, in der wir auf das Weihnachtsfest warten. Weihnachten feiern wir, dass Jesus geboren wird. Darum gibt es in den Kirchen Gottesdienste, die Familie sitzt am Weihnachtsbaum und es gibt oft tolle Geschenke.

Aber das Warten auf das Christkind dauert ganz schön lange. Darum möchte ich Euch vom 1. Advent an, jeden Tag eine Geschichte erzählen, die ich im Internet gefunden habe. Ich freue mich, wenn Ihr jeden Tag zuschaut. Und wenn Ihr Lust habt, wäre es schön, wenn Ihr mir zum Weihnachtsfest ein selbst gemaltes Bild schenkt.
Ich warte schon auf den 1. Advent und jeden Tag, an dem wir uns über das Internet treffen und hoffe, dass bald alles wieder normal wird.

Euch eine schöne Adventszeit. Bleibt gesund!
Gott segne Euch und Eure Familien.

Arthur Springfeld (Diakon)                www.diakon-arthur.de
(euer lebendiger Adventskalender)

Unter der nachfolgenden Adresse (oder QR-Code) könnt Ihr mich ab dem 1. Advent sehen und die Geschichten hören:

www.youtube.com/channel/UC6SXPMM3yB_rkG_bPnZvrjg


Vorwort Pfarrbrief – Corona

Liebe Freunde von Jesus im Ölbachraum!
Als erstes hoffe ich und wünsche ich, dass es Ihnen allen gut geht. So ganz persönlich meine ich – gesund und zufrieden, trotz der momentan schwierigen Situation. Die Pandemie um uns und in der Welt sieht ja augenblicklich ganz schön bedrohlich aus.
Selten habe ich so oft Sch….. gesagt, wie in den letzten Monaten.
Unsere Goldhochzeitsparty fiel aus, Erstkommunion des Enkelkindes in den November verschoben, keine Treffen mehr mit Freunden, in den Geschäften kein Klopapier 😉 und vieles mehr. Und dann die Flatterbänder in der Kirche, Listen, Desinfektionsspender, viele leere Plätze. Alle, auch Schwerbehinderte wurden abgewiesen, wenn 29 erreicht war. Dann keine Lieder, Null Gemeinschaft im Gottesdienst, Kommunion mit Mundschutz hinter Plexiglas. Nee – so kann ich das nicht!
Auf dem Sofa habe ich mir dann die Gottesdienste im Fernsehen angeschaut. Die meisten waren sehr beeindruckend und haben mir gutgetan. Trotzdem, die ganze Situation und dazu die entmutigenden Diskussionen in meiner katholischen Kirche, haben meinen Glauben ganz schön belastet und an Grenzen geführt. Gut, dass ich noch meine Senioren habe. Die, die ich regelmäßig besuchte und die Kommunion brachte, sind fast alle gestorben. Jetzt lade ich alle Senioren in meiner Siedlung öfter zum Gottesdienst bei uns im Wohnzimmer ein – mit allen Regeln. Das tut uns allen gut. Und da sind noch meine Flüchtlinge, die „Daddy“ anrufen oder kommen, wenn sie wieder mal unsere Bürokratie nicht verstehen, oder finanzielle Hilfen brauchen. Gut, dass ich da gute Unterstützung aus Paderborn habe.
Aber – Gottesdienst ist deutlich mehr, als nur sonntags eine Stunde zusammenzukommen.
Gottesdienst heißt auch zu fragen, wie kann ich unserm Gott einen Dienst erweisen, weil ich dankbar bin, dass ich bin und lebe, zu essen habe und dass Corona mich noch nicht erreicht hat. Warum tut Gott diesen Dienst an mir? Was soll ich tun?
Gottes-Dienst kann so unterschiedlich sein. Wenn Sie Ihren Nachbarn oder die Freunde anrufen, die sie sonst regelmäßig treffen. Wenn Jüngere für Ältere einkaufen gehen. Wenn wir in der Öffentlichkeit Masken tragen, oder als positiv getestete zuhause bleiben.
Gottes-Dienst kann so überraschend guttun. Da wo einer etwas sagt oder tut und dann bei sich merkt: Das hätte Gott auch so gewollt, das ist seine Liebesbotschaft.
Bei Jesaja heißt es: „wenn ihr auch noch so viel betet, ich höre es nicht …. Lernt Gutes zu tun!“
Ich freue mich, wenn alles wieder normal wird, bei den heiligen Messen, in unseren Kirchen – aber Gottesdienst ist viel mehr – das habe ich in dieser Zeit gelernt.
Ihnen werden auch viele Dinge und Situationen in ihrem Leben einfallen, für die sie dankbar sind, wo unser Gott Ihnen einen Gottes-Dienst getan hat.
Unsre Kirche, unsere Glaubensgemeinschaft, hat es nicht nur im Moment schwer, die Zukunft wird möglicherweise noch gruselig werden.
Auf die Bischöfe oder Rom dürfen wir nicht warten. Ich bin gefragt und Sie auch. Meine ganze Lebensweise muss eine Antwort sein auf meinen Glauben – wie ich mich benehme, wie ich Menschen begegne, meine Einstellung zu Tieren und zur Natur.
Und der schwierigste Teil ist sicher: Als Christ muss ich den Menschen zeigen, dass ich wirklich glaube. Dass ich vertraue, auf Gott und seine Nähe und Hilfe. Und dann kann ich seine Botschaft auch leben, auch in diesen schwierigen Zeiten – vielleicht sogar besser.
Und wenn ich Sch…… rufe, auch das versteht mein Gott, denn hinterher ging es mir meistens besser und ich konnte neu beginnen meinen Gottes-Dienst zu leben.
Ihnen noch eine gute und gesunde Zeit.

Ihr Arthur Springfeld (Diakon)

Osterbrief 2020 Kindergarten

  Hallo Kinder!  
 – Ich höre nichts – nochmal: Halllooo Kinder !!!! –
Jetzt habe ich Euch gehört.  
Weil wir uns im Kindergarten nicht zum Gottesdienst treffen
können, wollte ich Euch mit diesem Brief eine Freude machen
und ein schönes Osterfest wünschen.  
Ostern ist mein Lieblingsfest. Nicht wegen der Eier und auch nicht
wegen des Osterhasen.
Ich freue mich über Ostern, weil wir Christen ganz fest glauben,
dass wir alle, wie Jesus nach dem schlimmen Tod am Kreuz, nicht tot
im Grab bleiben, sondern auferstehen und in den Himmel kommen. Aber wo genau der Himmel ist und was da genau los ist,
das weiß ich auch nicht.
Ich freue mich trotzdem – ganz toll!

Vielleicht kann uns die kleine Geschichte von der Raupe Arthur und dem Schmetterling helfen.
In der Ritze eines Baumstammes lag ein winziges kleines Ei. Aus diesem Ei schlüpfte eines Tages eine winzige Raupe. Sie hieß Arthur. Und Arthur hatte großen Hunger und suchte etwas zu fressen. Unter dem Baum gab es Veilchenblätter, die schmeckten der Raupe Arthur besonders lecker. Überhaupt hatte Arthur nur eines im Sinn: fressen, fressen und nochmals fressen. Eines Tages war die Raupe Arthur ganz groß und dick geworden. Sie spuckte nun ganz feine Fäden aus, band sich an einem Ast fest und wickelte sich rundum in eine Hülle ein, wie in eine Decke. Aber dann passierte etwas ganz Tolles unter dieser Decke! Darunter verwandelte sich nämlich die Raupe Arthur. Von außen konnte man nichts sehen. Aber eines Tages im Frühling, als es warm wurde, platzte die Hülle auf, und heraus kam ein zarter wunderschöner Schmetterling. Unser Schmetterling, der vorher die Raupe Arthur war, flog nun von einer Blüte zur anderen. Die leere Hülle aber fiel bald vom Ast ab.

Weil Jesus von den Toten auferstanden ist, feiern wir Ostern ein schönes Fest. Es gibt ein paar kleine Geschenke, wie Ostereier oder Schokoladen Hasen. Wenn man jemanden trifft, sagt man „Frohe Ostern!“, oder man schickt sich eine Postkarte, oder ruft seine Freunde an.

Wichtig ist auch, dass man mit Gott spricht, ihm erzählt, dass man sich freut über Ostern.

Wenn wir im Kindergarten zusammen beten und das Kreuzzeichen machen, sagen wir immer gemeinsam:
         GOTT – HAT – MICH – LIEB!
Und weil Gott uns liebhat, schenkt er uns den Himmel. Aber erst mal leben wir hier auf der Erde und versuchen uns gegenseitig zu helfen, vertragen uns schnell wieder und versuchen, auch anderen eine Freude zu machen.
Vielleicht macht es Euch auch Freude, wenn Ihr den Schmetterling schön bunt malt und dann an die Wand hängt. Ich freue mich auch, wenn der Kindergarten bald wieder aufmachen kann. Dann treffen wir uns wieder und können gemeinsam singen und beten.

Bis dahin wünsche ich Euch eine schöne Zeit und ein
GESEGNETES OSTERFEST
Gott beschütze Euch und Eure ganze Familie
Arthur Springfeld (Diakon)

OSTERN findet statt! 2020

OSTERN findet statt! (Hompage der Pfarrgemeinde St. Anna Verl)

„Frohlocket, ihr Chöre der Engel, …… !„ Über 30 mal habe ich das in der Osternacht schon gesungen, manchmal ist mir dabei fast die Luft ausgegangen. Dieses Jahr wird das nichts, denn die Gottesdienste in der Kirche fallen zu Ostern aus. Und dabei könnte ich dieses Jahr das „Exsultet“ aus besonders frohem Herzen singen. Natürlich ist das „Sch……“, was in diesen Tagen um uns herum passiert. Gruselig, wenn Angehörige keinen Abschied nehmen können, nicht mehr beim Sterben der Lieben deren Hand halten. Kein dankendes, kein versöhnendes Wort mehr austauschen können ist schlimm. Und die vielen Existenzen, die bedroht sind, furchtbar. Kein Kindergarten, keine Freunde treffen, keine Schule – ok, das können die meisten Schüler aushalten, für die Abiturienten ist es eher schwierig. Viele Menschen gibt es, die wahrscheinlich ihren Job verlieren, mit allem, was da dranhängt. Und so viel Perspektivlosigkeit.
Warum ich trotzdem „Frohlocken“ möchte?
Es gibt für mich so viele Gründe. Ich lebe noch!
In unserer Großfamilie ist bisher niemand betroffen.
Klopapier und Mehl haben wir genug, auch ohne hamstern.
Wenn um 19.30 Uhr der Wecker klingelt und meine Frau und ich, und wer von der Familie dazu kommt, gemeinsam beten und dabei die vielen Katastrophen in den Blick nehmen. Neuerdings gibt es bei uns eine „Familienrudelgruppe“ bei WhatsApp. Über 20 Geschwister, Partner, Nichten und Neffen gehören dazu. Nie war unsere Familie so eng verbunden.
Und dann – keine Caritastermine für meine Frau, keine Gottesdienstvorbereitung oder Predigtplanung, keine Hochzeitstermine oder Taufgespräche, obwohl wir das eigentlich gerne machen.
Mein Garten sieht endlich mal wieder (fast) super aus.
Täglich telefonieren wir mit andern Freunden und Bekannten.
Ok, und das Wetter passt auch.
Das Christentum gibt es seit über 2.000 Jahren. Wahrscheinlich ist bei Pest und Pocken auch schon mal der Ostergottesdienst ausgefallen. Wir können heute wenigstens die Messe aus Wien oder den Gottesdienst in der evangelischen Kirche im TV sehen und hören. Großartige Menschen, denen man da begegnet.
Einverstanden, wenn es einen selbst, oder jemand aus der Familie oder dem Freundeskreis erwischt, wird’s doch ganz schön düster, das tut sehr weh. Aber hat es andere nicht noch bösartiger getroffen? Im Mittelmeer, in den Lagern in Griechenland, der Türkei oder Syrien? Oder in den Ruinen von Kundus, oder den Slums von Calcutta?
Den Virus werden wir besiegen – keine Frage. Das schaffen wir! Aber besiegen wir auch unsern Egoismus und unsere Gier?
Können wir es schaffen, diese Hilfsbereitschaft, diese Nächstenliebe, diese Nähe zur Familie und zu Freunden zu bewahren? Oder wird der Vorrat an Klopapier die Messlatte bleiben?
Die Welt und das Miteinander werden sich nach der Krise bleibend verändern, aber ich hoffe, dass ich dennoch noch oft mein „Frohlocket“ singen kann.
Mit Gott an der Seite, und seinen Vorgaben im Herzen und im Tun, wird alles gut.
Ihnen und allen für die Sie beten, an die Sie denken, die Sie mögen (den andern auch), Ihrer ganzen Familie, wünsche ich ein gesegnetes Osterfest.
Denn der Herr ist immer da, denn er ist wahrhaft auferstanden. Halleluja – Frohlocket!
Ihr Arthur Springfeld (Diakon)

Osterbrief 2020 an Pfarrgemeinde aufstehen-auferstehen

aufstehen – auferstehen  
einmal mehr aufrecht
 als am boden zu liegen
einmal mehr die angst besiegen  
einmal mehr hoffen
 als enttäuscht werden
einmal mehr vertrauen wagen  
einmal mehr verzeihen
 als schuld zu erahnen
einmal mehr lächeln aus liebe  
einmal mehr heimkommen
 als von sich fortgehen
einmal mehr stolz überwinden  
einmal mehr lachen über sich
 als weinen über das leben
einmal mehr von vorn beginnen  
einmal mehr danken
 als fremden reichtum zu beklagen
einmal mehr die augen zu öffnen. AS
 

Christus ist auferstanden, damit wir auferstehen!

Liebe Mitchristen unserer St. Judas Thaddäus Gemeinde!
und Mitchristen aus anderen Gemeinden!

Ganz schön schwierig diese letzten Wochen vor Ostern und wie und wann es wieder normal weitergeht, ist noch unsicher. Unser Bruder und Heiland Jesus Christus hat auch viel Leid ertragen und ist als Sieger zum Vater heim-gekehrt. Darum wollen auch wir uns nicht unterkriegen lassen und voller Hoffnung nach vorne schauen. Christus ist unser Vorbild und unser Ziel.
Im Gebet bleiben wir untereinander verbunden und unser Patron, Judas Thaddäus – zuständig für besonders schwierige Situationen, wird diesen Weg mit uns gemeinsam gehen. Die Menschen damals jubelten mit Palmzweigen. Unser Lob und unseren Dank können wir im gemeinsamen Gebet, verbunden als Pfarrgemeinde, abends um 19.30 Uhr, wenn die Glocken erklingen und zu jeder anderen Zeit vor unseren Gott bringen.
Pastor Korsus und ich, Arthur Springfeld, wünschen Ihnen/Euch
ein gesegnetes Osterfest
und das Spüren von Gottes Nähe, auch in schwierigen Zeiten.
OSTERN 2020

GOTT drückt den Resetknopf.

Leserbrief an die Kirchenzeitung „Der DOM“ (Diozöse Paderborn) 27.05.2019

GOTT drückt den Resetknopf.

Ob Gott sich wohl mit Computern oder Handys auskennt? Wahrscheinlich. Mit einem funktionierenden Christentum, unserem „Spiel des Lebens“ kennt er sich garantiert aus. Darum hat er vermutlich für Deutschland auch den Resetbutton gedrückt. Denn fast nichts läuft mehr, darum – Neustart – Neuanfang – neuer Versuch.  Nichts läuft wie es soll. Es holpert. Viele Ausfälle. Alles wird immer langsamer und jetzt scheint der Absturz wahrscheinlich. Die Menschen haben seine Programmierschritte nicht befolgt. Sie haben vergessen was seine Programmziele waren. Sie haben seine Programme für andere Spiele missbraucht. Die Kinder und Jugendlichen haben es am schnellsten begriffen. Sie bleiben weg, sie spielen nicht mit. Warum auch? Niemand der erwachsenen Mitspieler hat begriffen, dass Liebe und Freude am Glauben seine Spiel-Headline waren. Denn eine luxuriöse und vergoldete Graphik seiner Regeln hat er nie gewollt. Das „Spiel“ war sein Programm und nicht die Kostüme und Masken der Mitspieler. Dass Fehler gemacht werden, hat er gewusst, doch den Fehler korrigieren und bei den Anderen nicht nachtragen, das hatte er programmiert. Den Gewinn mit den anderen immer teilen, war seine Spielvorgabe und nicht – alles für sich behalten. Wer keine Freude an seinem Spiel hat und das auch zeigt, sollte erst gar nicht mitspielen. Und seine Regeln heimlich umstellen und männliche Mitspieler bevorzugen war nie seine Idee. Und wenn dann Gäste sich melden, die gerne mitspielen würden und man jagt sie weg, dann verändert man seine Programmierung, denn Er hatte alle eingeladen. Das Spiel war für alle geschaffen, ohne Ausnahme. Jeder sollte durch Erzählen und Tun dem anderen das „Spiel des Lebens“ erklären und ihn anleiten. Jeder darf und soll dabei den Admin um Hilfe bitten und sich Tipps holen, die Er dann gerne gibt und jeden Tag wieder neu. Ein großartiges Spiel, dieses „Spiel des Lebens“, kann man nicht kaufen, aber jeder bekommt es geschenkt – und alle die die Regeln einhalten, werden gewinnen. Wenn nur einer gewinnen will, funktioniert das ganze Spiel nicht. Unsere Kinder träumen von dem Spiel, die Sehnsucht ist ihnen grundgelegt. Nach dem Reset gibt es eine neue Chance, dass sie sein Spiel doch noch kennenlernen und mitmachen. Aber WIR müssen ihnen die Regeln zeigen und vorleben, das geht nicht vom Sofa aus, sondern findet im Leben statt, im Miteinander, vielleicht auch in der Kirche. Aber wenn wir das wieder mit mehrheitlich übel gelauntem Gesicht tun, nützt auch Gottes Reset nicht – und kein Kind will und wird mitspielen. Jeden Tag haben wir die Chance für den neuen Anfang – wir selbst können auch jeden Tag unsern Anteil am „Spiel des Lebens“ resetten und neu starten.
Arthur Springfeld (Diakon) Verl

Kirche geht zum Menschen – Arthur Springfeld hält Wortgottesdienst im Elli-Markt in Sürenheide

Kirche geht zum Menschen

Arthur Springfeld hält Wortgottesdienst im Elli-Markt in Sürenheide

Wenn die Menschen nicht in die Kirche kommen, kommt die Kirche zu den Menschen: In einem Nebenraum des Elli-Markts in Sürenheide, hat Diakon Arthur Springfeld am Dienstag zum Wortgottesdienst mit 34 Gläubigen gebetet und gesungen.

Manuela Fortmeier

Verl(WB). Da, wo Einkaufswagen rollen und Menschen sich begegnen, sind mitten im Tagesgeschehen Fürbitten vorgetragen worden, in einem offenen Seitenraum wurde am Dienstagabend gesungen und gebetet.

Kein herkömmliches Gotteshaus, kein Altar, nur eine Kerze, ein Kreuz und Blumen auf einer bescheidenen Decke, die auf der Erde liegt. »Ich bin begeistert«, war Diakon Arthur Springfeld von der katholischen Kirchengemeinde nach dem Wortgottesdienst im Elli-Markt in Sürenheide sehr zufrieden mit der Resonanz im Supermarkt. Zwölf Besucher hatte er erwartet, »das entspricht der üblichen Besucherzahl unserer Wortgottesdienste«. 34 waren dann aber gekommen.

»Hinaus aus der Kirche, sich auf den Weg zu den Menschen machen«, das wollte Arthur Springfeld. »Ich dachte, unser Team könnte möglicherweise künftig mehr Menschen erreichen.«

Eigentlich bestehe das Vorbereitungsteam dieser Wortgottesdienst-Feiern aus fünf Verantwortlichen, »die sich regelmäßig mit viel Zeit und Leidenschaft einbringen, um alle zwei Wochen diese besonderen Wortgottesdienste zu gestalten«, sagt Diakon Springfeld. Bislang habe die Erfahrung gezeigt, dass nur wenige Besucher dieses Angebot annehmen.

So stand im Vordergrund seines Gottesdienstes die Motivation der Menschen, selbst aktiv zu werden. »Viele Menschen haben nicht einmal das Nötigste, um jeden Tag unbelastet leben zu können. Schenke uns die Kraft, mit unseren Möglichkeiten, die wir haben, unsere Ressourcen zu teilen«, betete er. »Auch wenn die Kirchen immer leerer werden, sind wir nicht die letzten Zeugen eines sterblichen, christlichen Abendlandes, sondern Pioniere, die Gründer Gottes neuer Welt. So, wie er sie immer schon haben wollte.« Jeder habe die Möglichkeit, sich jeden Tag auf seine persönlich Weise einzubringen.

Die Besucher des Wortgottesdienstes zeigten sich zum Abschluss begeistert. »Der Gottesdienst war sehr bereichernd. Mir wurde eben klar, dass Gott überall ist, egal ob im Supermarkt oder im Kuhstall. Genau dessen müssen wir uns wieder bewusst werden«, sagt Besucherin Maria Klenke.

Auch wenn die Menschen auf dem Weg in den Supermarkt nicht alle Platz nehmen und beten, teilweise auch »nichts mit Gott anfangen« können, oder sich der Kirche abgewandt haben, nehmen sie Rücksicht. Sie respektieren den Wortgottesdienst nicht nur mit Achtsamkeit, sondern gehen bewusst leise, unterbrechen ihre Gespräche oder flüstern und schauen sich neugierig um, was passiert. Manche bleiben auch kurz stehen, lauschen den Worten Springfelds von Weitem, oder der Musik am Keyboard.

Bei seiner Anfrage an die Stadt hatte sich diese in ihrer Funktion als Verler Immobilien und Wirtschafts-Förderungs GmbH, Eigentümer des Supermarktes, sofort offen für Springfelds Idee gezeigt. »Wir werden auch künftig dafür offen sein, wenn weitere Wortgottesdienste in städtischen Einrichtungen stattfinden sollen«, sagt Heribert Schönauer, Erster Beigeordneter der Stadt.

Kaum war der Wortgottesdienst beendet, der Applaus verhallt, kündigt Diakon Arthur Springfeld an, dass er sich Wortgottesdienste auch in einem Feuerwehrhaus, in einem Unternehmen oder auf einem Bauernhof vorstellen könnte.

 

 

Berg der Hoffnung in Verl-Sürenheide

Di., 23.10.2018

Idee des Diakons Arthur Springfeld kommt in der Sürenheider Gemeinde sehr gut an 120 Kreuze als Zeichen der Hoffnung

Zieht die Blicke auf sich: der sogenannte »Berg der Hoffnung« vor der katholischen Pfarrkirche St. Judas Thaddäus im Verler Ortsteil Sürenheide. Diakon Arthur Springfeld, der die Idee hatte, steht stolz vor den mittlerweile 120 Kreuzen.

Zieht die Blicke auf sich: der sogenannte »Berg der Hoffnung« vor der katholischen Pfarrkirche St. Judas Thaddäus im Verler Ortsteil Sürenheide. Diakon Arthur Springfeld, der die Idee hatte, steht stolz vor den mittlerweile 120 Kreuzen. Foto: Jan-Hermann Ruthmann

Verl-Sürenheide (WB). »Was ist das denn?« fragt sich mancher Autofahrer, der an der Pfarrkirche St. Judas Thaddäus in Sürenheide vorbei kommt. Sicherlich wird er nicht zum ersten Mal ein Gotteshaus sehen. Doch diese vielen Kreuze könnten ihn stutzig machen. Seit August gibt es dort den »Berg der Hoffnung«. Er ist eine Idee des Diakons Arthur Springfeld.

Früher hing oder stand in jedem Raum eines Wohnhauses ein Kreuz. Vor ihm wurde gebetet; den Sterbenden gab es Trost und Hoffnung in der letzten Stunde. Diese Zeiten sind längst vorbei und die vielen Kreuze finden keinen Platz mehr in der heutigen Zeit. Hier kam Arthur Springfeld die Idee, Kreuze zu sammeln und sie gemeinsam aufzuhängen. „Wir fügen fast jede Woche weitere Exemplare hinzu.“

Im Vorfeld des Pfarrfestes Ende August hatte er eingeladen, nicht mehr benötigte Kreuze im Vorraum der Kirche abzulegen. Die Idee wurde sehr gut angenommen. Bereits beim Pfarrfest hingen 25 Kreuze am »Berg der Hoffnung«. Knapp einen Monat später sind es bereits etwa 120. »Wir fügen fast jede Woche weitere Exemplare hinzu«, erzählt er stolz.

Helfer in besonders schweren Situationen

Der heilige Judas Thaddäus gilt als Helfer in besonders schweren Situationen. Gerade deshalb werden vermehrt Bitt- und Sterbekreuze aufgehängt. Die Reaktionen aus der Gemeinde sind meistens positiv. »Natürlich standen schon Leute davor, die meinten, dass es eine Verschwendung sei, diese schönen Kreuze bei Wind und Wetter draußen stehen zu lassen. Weil wir aber immer wieder neue und schöne hinzufügen, erlischt der Glanz dieses Ortes nie«, sagt er. »Einige Gläubige sprachen mich an und fragten ernsthaft, ob sie sich nicht ein schönes Kreuz wieder abhängen könnten, sie würden dann ein anderes an den Platz hängen. Ich konnte ihnen nur sagen, dass diese Kreuze, die da jetzt hängen, bewusst gespendet wurden. Und deshalb bleiben sie da auch.«

Der »Berg der Hoffnung« hat einen großen Bruder: Er ist etwa zehn Meter hoch, steht in Lettland in der Nähe der Stadt Šiauliai und zählt etwa eine Million Kreuze. Die Entstehung ist unklar, aber im Laufe der Jahre hat er sich zu einem Wallfahrtsort entwickelt. »Das ist ein ganz besonderer Ort«, schwärmt Arthur Springfeld, der selbst schon einmal da gewesen ist. Alle paar Jahre werden nicht mehr schön aussehende Kreuze entfernt und durch neue ersetzt.

Platz wird wohl nicht ausreichen

Springfeld ist fest davon überzeugt, dass der Platz in Sürenheide nicht ausreichen wird. »Hoffentlich müssen wir uns in einigen Jahren nach einer Alternative umsehen«, meint er. In nächster Zeit möchte er bereits die eine oder andere Andacht am »Berg der Hoffnung« zelebrieren. Auf die Frage, ob die Kreuze nicht von Vandalen zerstört werden können, schüttelt er den Kopf: »Ich glaube an das Gute im Menschen und daran, dass die Leute genug Respekt vor diesem Ort haben werden.«

Wer ein gut erhaltenes Kreuz besitzt, kann es gerne im Vorraum der Kirche ablegen. »Wir freuen uns darüber, damit sich die Hoffnung unserer Vorfahren mit unseren Gebeten verbünden kann und wir kraftvoll in eine gute, gottgesegnete Zukunft gehen können.«

 

Begrüßung zur Flüchtlingsdemo (8.7.18)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Gäste aus vielen Ländern dieser Erde hier auf dem Delphosplatz, in Verl.

Diesen Platz, der erst vor wenigen Tagen offiziell so benannt wurde, gäbe es nicht, wenn nicht vor gut 150 Jahren viele Hundert aus Verl und Umgebung und zigtausende aus Deutschland nach Amerika geflüchtet wären um Hunger, Armut und Tod zu entgehen. Dankbar wurden sie dort aufgenommen und haben das heutige Amerika stark geprägt.

Vielen von Ihnen geht es sicher so wie mir, dass die Vorkommnisse der letzten Tage und Wochen im verbalen und praktischen Umgang mit Flüchtlingen, einem die Tränen in die Augen treiben und die Wut die Stirn kraust.

Allein in diesem Jahr sind etwa 1.400 Menschen – Männer, Frauen und Kinder – elendig im Mittelmeer abgesoffen. Politiker reden von Lagern – Ankerzentren – Transitzentren – Transferzentren – stunden und tagelang und bei den nachweislich wenigen gewalttätigen Flüchtlingen, werden alle andern von vielen über einen Kamm geschoren.

Da werden Rettungsschiffe, voll mit geflüchteten Erwachsenen und vielen Kindern nicht an Land gelassen und wenn doch wird der Kapitän angeklagt, zu viele Menschen an Bord zu haben.

Da werden Flugzeuge am Boden festgehalten, damit sie keine Schiffbrüchigen mehr aufspüren können – der Tod wird einfach billigend in Kauf genommen.

Einzelne Länder – eigentlich zivilisierte und christlich geprägte Länder – nehmen gar keine Flüchtlinge auf, weil sie ethnisch nicht zum Land gehören.

Da wird über Lager in Nordafrika gesprochen – hunderte von geflüchteten Menschen, besonders Frauen, können nicht mehr lächeln oder schlafen, nach ihren Erlebnissen dort.

Da werden Menschen nach Jahren in Deutschland mit großem Polizeieinsatz mitten in der Nacht aus der Wohnung geholt, gefesselt und in Abschiebehaft genommen, obwohl die Länder über die sie gekommen sind, sie nicht aufnehmen.

Da werden Familien mit Kindern, die nur noch Deutsch sprechen können in das Kriegsgebiet von Afghanistan zurückgebracht.

Natürlich sind viele Menschen, die zu uns gekommen sind, nicht alle verfolgt und von Krieg, Terror bedroht, aber wie die Deutschen vor 150 Jahren nach Amerika geflüchtet sind, weil keine Arbeit, kein Brot für die Kinder und keine Zukunft für die Menschen  da war, verlassen viele ihr Land um über tausende von Kilometern eine Chance für sich, ihre Familie und ihre Kinder zu haben.
Denn zu Hause gibt es diese Chance nicht mehr, nachdem wir in vielen Fällen mit billigen Massenprodukten das Land überschwemmen oder Europa oder China ihr Land industriell nutzen und für wenig Geld die Erträge nach Deutschland und Europa holen.

Kein Einzelner und kein Land kann die ganze Welt retten, aber wir können ein Beispiel geben, ein kleines Beispiel nur, aber dieses kann Kreise ziehen, kann anstecken, kann andere motivieren, zu helfen und vielleicht auch das eigene Konsumverhalten zu überdenken.

Hier in Verl, auch in den Nachbargemeinden gibt es viele Gruppen und Organisationen, die sich stark und liebevoll in die Hilfe für Flüchtlinge einbringen.
Viele Einzelpersonen haben Patenschaften für Familien übernommen. Freundschaften in Vereinen, in den Schulen und an den Arbeitsplätzen entstehen – und die deutsche Sprache macht mit den meisten eine ordentliche Kommunikation möglich.

Hilfen durch Angebote von Turn- und Sportvereinen ermöglichen den Menschen die Traumata der Flucht abzuschwächen.
Günstige Lebensmittel durch Tafel und Warenkorb erleichtern das Auskommen mit dem oft wenigen Geld.

Respekt auch vor manchen Verler Unternehmen, die Flüchtlinge beschäftigen, obwohl die Deutschkenntnisse noch verbesserungsfähig sind.

Sprach Cafés und die Mitarbeiter von „Grenzenlos“ leisten täglich jede nur denkbare Unterstützung für alle die Hilfe brauchen.

Gerne weise ich hier noch auf das interkulturelle Sommerfest am kommenden Freitagnachmittag hin, dass vor dem „Grenzenlos“ stattfinden soll. Wäre schön, wenn viele kommen.

Die Stadt Verl hat gerade in der Hochsaison der Flüchtlingsströme Großartiges geleistet, jetzt aber muss die Zeit folgen, in der Integration, Wohnraumbeschaffung und Arbeitsplätze in Angriff genommen werden müssen.

Die Situation der Flüchtlinge ist in vielen Ländern – Nordafrika, Mali, Amerika, Myanmar, Syrien und Irak sicher noch katastrophaler, aber das kann nicht unsere Messlatte sein.

Viele Helferinnen und Helfer, die sich teils rund um die Uhr für unsere Flüchtlinge engagieren, stöhnen oft unter der Last der Bürokratie, aber mehrheitlich bestätigen alle, dass ihr Einsatzgut  tut, bekommt man doch meistens mehr zurück, als man investiert.
Wir hier in Verl sind auf einem guten Weg.
Dadurch, dass Sie alle gekommen sind, geben wir ein starkes Signal, dass wir weiterhelfen wollen, dass die Menschen und Familien mit Bleiberecht hier bei uns ein Stück Heimat und Geborgenheit und vielleicht auch Nächstenliebe finden können.

Ich danke Ihnen im Namen aller Menschen, die zu uns gekommen sind.

Es wäre schön, wenn Sie die Zeit, in der sie hier ein Beispiel geben auch dazu nutzen, mit unseren Gästen ins Gespräch zu kommen, um vielleicht ein bisschen mehr zu erfahren und zu verstehen, warum sie zu uns gekommen sind.

Gleich würde ich gerne mit ihnen den schönen Text „Hoffnung schenken“ von den verteilten Zetteln gemeinsam lesen.

Und egal welchen Namen wir unserm Gott gegeben haben, es ist der Vater für uns alle im Himmel, darum beten wir anschließend mit allen die möchten das „Vater Unser“ und wenn sie dabei die Hand ihres Nächsten finden, wäre das toll.

Nochmals „Danke“ für ihr Kommen!

Danke der Polizei, die auf uns aufpasst und allen, die mit dieser Veranstaltung Arbeit hatten.

Ihnen anschließend noch einen sommerlichen Abend und wir sehen uns spätestens beim interkulturellen Sommerfest.

(ca. 80 Personen sind gekommen, darunter ca. 20 Flüchtlinge. Selber habe ich eine böse Mail bekommen. Der Beitrag auf Facebook wurde nach 6 Stunden gelöscht, da zig Hassmails eingegangen waren)